Berner Oberland

Blick auf den Niesen

Am nächsten Morgen ist wieder schönes Wetter, ein bisschen bewölkt. Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zur Schifflände in Hilterfingen. Mit dem Schiff fahren wir nach Spiez. Von dort laufen wir hinauf zum Bahnhof und nehmen den Zug nach Mülenen. Von dort aus fährt die Niesen Standseilbahn auf diese Pyramide hinauf. Wir haben uns vorab erkundigt, heute fährt die Bahn wieder, es ist wieder alles repariert.

Oben angekommen bietet sich eine fantastische Rundumsicht. Wir laufen bis zum höchsten Aussichtspunkt hinauf und geniessen die Sicht sowie die Segelflieger und Paraglider. Auf der spektakulären Restaurantterrasse nehmen wir noch einen kleinen Lunch in luftiger Höhe. Zufällig treffen wir noch unseren Garagisten am Berg. Die Welt ist doch klein. Nach der Stärkung fahren wir mit der Standseilbahn wieder hinunter.

Übrigens – einmal im Jahr könnte man die neben dem Gleis führende Treppe hinaufsteigen. Der sogenannte Niesen Treppenlauf ist weitum bekannt. 11’674 Stufen hinaufsteigen, das wäre definitiv nichts für mich. Da nehmen wir lieber die Bahn.

Unten angekommen wollen wir mit dem Zug wieder nach Spiez fahren und dann ein Stück dem See entlang laufen. Der Zug hat jedoch eine grosse Verspätung und so entscheiden wir uns, ein Stück von Mülenen zu laufen bis zur nächsten Bahnstation. So laufen wir zuerst der Kander entlang und dann durch schöne Wiesen und Dörfer nach Wimmis.

Nach der 2 stündigen, ausserplanmässigen Wanderung sind wir in Wimmis angekom-men und nehmen den Zug, der diesmal pünktlich kommt, nach Thun. Wir laufen durch die Altstadt von Thun, die wir bereits von unserem letzten Aufenthalt gut kennen und trinken noch etwas und genehmigen uns noch ein Glace, bevor wir mit dem Bus zurück nach Hilterfingen fahren.

Da wir für heute genug gelaufen sind, entscheiden wir uns im Hotel auf der schönen Gartenterrasse zu essen. Das Ambiente ist einzigartig, vom Essen hatten wir etwas mehr erwartet. Es war nicht schlecht aber auch nichts Besonderes.

So lassen wir den Abend ausklingen, begeben uns noch etwas auf unseren Balkon und freuen uns auf den morgigen Tag, denn dann kommt unser Sohn und wird uns 3 Tage begleiten.

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