Berner Oberland

Jungfraujoch

Jungfraujoch – First

Wir stehen früh auf, frühstücken und packen alles zusammen. Wir haben Glück, es ist wieder Traumwetter. Nach dem Auschecken fahren wir mit dem Auto zum V-Bahn Terminal. Dort stellen wir das Auto in die Riesentiefgarage, da wenige ausländische Touristen hier sind ist die Garage fast leer. Mit dem neuen Eiger-Express fahren wir zum Eigergletscher. Tolle Fahrt, super Aussicht durch die vollverglaste Gondel und wir 3 sind allein in einer 26 Personen-Gondel.

In der Station Eigergletscher steigen wir um auf den vorreservierten Zug. Wir haben noch etwas Zeit und schauen uns die neugebaute Station etwas genauer an. Dann geht es mit der Zahnradbahn weiter hinauf durch den Berg bis zum Jungfraujoch auf 3454 m.ü.M. Unglaublich, dass man mit einem Zug durch den Berg so hoch hinauffahren kann. Oben ist es recht frisch und es hat Unmengen von Schnee. Wir sind quasi vom Sommer in den Winter gefahren. Wir klappern alle Aussichtpunkte ab und laufen dann ein Stück auf dem Weg zur Mönchshütte. Wir hätten unsere Wanderstöcke mitnehmen sollen. Das Laufen im Schnee ohne Wanderstöcke ist anstrengend, ausserdem merkt man, dass die Luft dünner ist. Andi und ich kehren auf halbem Weg wieder um, Pascal läuft weiter bis zur Mönchshütte.

Wir sind begeistert von dem tollen Panorama. Das Wetter könnte nicht besser sein. Während Andi und ich auf Pascal warten, trinken wir ein Cüpli auf 3454 m.ü.M. im Schnee. Danach schauen wir uns noch den Eispalast an und essen noch was Kleines im Restaurant. Dann ist es wieder Zeit, um mit dem Zug hinunterzufahren. Wir haben vorab die Sitzplätze für den Zug reserviert, wäre jetzt aber nicht unbedingt nötig gewesen. In der Hauptsaison oder wenn wieder Corona vorbei ist könnte ich mir vorstellen, dass eine Reservation Sinn macht.

Nachdem wir am frühen Nachmittag wieder zurück in Grindelwald sind, beschliessen wir noch auf den First hinaufzufahren, der auf 2184 m.ü.M. liegt und den First Cliff Walk zu machen. Dieser ist gleich bei der Gondelstation und dauert nicht so lange, ist aber sehr spannend und bietet etwas Nervenkitzel. Wenn man mehr Zeit hat, kann man von hier aus sehr schöne Wanderungen machen. Leider müssen wir wieder weiter, Pascal fährt heute wieder nach Hause und wir bleiben noch 2 Tagen in Goldswil b/Interlaken am Burgseeli.

Für die 2 Nächte haben wir ein Zimmer im Hotel Burgseeli in Goldswil gebucht. Das Zimmer ist sehr schön eingerichtet, das Bett sehr bequem. Das Bad muss allerdings bald renoviert werden, das ist noch im 60er Jahre Style. Der Hotelier hat uns versichert, dass dies als nächstes ansteht. Ansonsten ist das ganze Hotel und Restaurant sehr schön renoviert, die Gartenterrasse herrlich. Einzig die Hauptstrasse führt vor dem Hotel vorbei. Aber für 1,2 Nächte ist dies kein Problem. Unser Zimmer ging nach hinten, hier wäre es ruhig, wenn nicht der Küchenventilator einen Riesenlärm machen würde. Das Restaurant Q, das zum Hotel gehört ist ausgezeichnet. Wir haben hier sehr gut gegessen an beiden Abenden und auch das Frühstück, das am Tisch serviert wurde wegen Corona war ausreichend und gut.

Nach einem Apéro im Garten des Hotels und dem sehr guten Abendessen im Restaurant Q sind wir dann auch recht müde von dem eindrücklichen Tag in die Betten gefallen und haben ganz gut geschlafen.

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