Rijeka / Kroatien

Nach Istrien, der Insel Cres und der Insel Krk besuchen wir die Stadt Rijeka. Wir kommen von der Insel Krk über die Brücke und fahren am Meer entlang etwa 20 Minuten bis Rijeka. Wir haben dort für einmal eine Unterkunft der besonderen Art gebucht, hauptsächlich aus dem Grund, dass wir unser Auto vor dem Hotel parkieren können für 6 Euro, nach Reservation. Wir nächtigen für eine Nacht im Botel Marina Rijeka. Das Gästehaus ist ein altes Schiff, das in ein Hotel umgebaut ist. Nach dem Einchecken schauen wir uns erst einmal auf dem Kahn um. Es hat ein Restaurant, eine Bar, Reception und natürlich Kabinen rsp. Zimmer. Diese sind einfach, aber nett eingerichtet, mit Bullauge. Das Bad ist recht klein und ein wenig renovationsbedürftig. Für eine Nacht völlig ok und das Beste ist, wir sind mitten in der Stadt. Das nützen wir auch aus und begeben uns auf einen Rundgang.

Rijeka ist die drittgrösste Stadt in Kroatien. Wir beginnen unseren Rundgang auf dem Korzo, der grossen Fussgängerpromenade mit vielen Geschäften, Restaurants und Cafés und schönen barocke Bauten, zum Teil noch aus der Habsburgerzeit stammen. Rijeka gehörte lange Zeit zu Österreich und mehrere Jahre auch zu Italien.

Der Stadtturm von Rijeka ist eines der wenigen Gebäude welches das schwere Erdbeben von 1750 überstanden hat. Die Kathedrale des hl. Veith ist ein barocker Rundbau und eines der wichtigsten Gotteshäuser der Stadt. Das Kroatische Nationaltheater und die Markthalle sind ebenfalls sehenswert sowie der schiefe Turm von Rijeka.

Nach dem Rundgang in der Stadt und ein Glace in einem Café laufen wir zum Hafen und auf den Molo Longo. Von hier hat man eine sehr schöne Sicht auf die Stadt und auch auf unser Botel. Gegen Abend brechen wir nochmals auf in die Stadt um unseren Apéro zu nehmen mit einem leckeren Rohschinkenplättli.

Den Abend verbringen wir in einem Restaurant am Hafen. Wir bestellen einen ganzen Fisch, der für uns am Tisch filetiert wird. Alles schmeckt ausgezeichnet und wir werden herzlich bedient. Wir flanieren noch etwas der Mole entlang und trinken in der Bar des Botels auf der Aussenterrasse noch einen Absacker. Dann ziehen wir uns in unsere Koje zurück.

Wir schlafen gut und am nächsten Morgen frühstücken wir allein im Restaurant des Botels. Anscheinend waren nur ganz wenig Gäste an Bord. Uns solls recht sein, wenigstens war es sehr ruhig auf dem Kahn. Der Kaffee ist trotzdem schlecht, wieder so ein „Karamalz“ Kaffee. Wir checken aus und machen uns auf den Weg zu den Plitvicer Seen, das ist unsere letzte Destination in Kroatien.

Hinterlasse einen Kommentar