
Am Morgen nach dem Frühstück mussten wir mit dem ganzen Gepäck zum Bahnhof Hiroshima. Vorgesehen war ein Taxi zu nehmen. Es wurde aber nicht berücksichtigt, dass morgens um 8 Uhr alle Taxis unterwegs sind und anscheinend konnte oder wollte man im Hotel keine Taxis bestellen. Wir wurden hinausgeschickt und sollten ein Taxi heranwinken. Toll – alle Taxis besetzt und wir winken wie die Doofen. Mit 12 Personen aussichtslos. Nach längerem Warten konnten dann ein paar Mitglieder unserer Reisegruppe mit Taxis zum Bahnhof, der Rest, darunter auch ich und mein Sohn mussten uns in einen vollen Bus quetschen mit den Riesenkoffern und zum Bahnhof fahren. Diesen Umstand fanden wir gar nicht gut gelöst und haben dies auch entsprechend gemeldet. Nun gut – auch wir kamen am Bahnhof an und von dort ging es dann 1 Stunde mit dem Shinkansen nach Okayama. In Okayama konnten wir das Gepäck im Hotel abgeben. Dieses Hotel schien eines der Besseren zu sein. Danach fuhren mit einem Vorstadtzug nach Kurashiki.






Kurashiki ist eine historische Handelsstadt aus der Edo-Zeit (1603-1868). Bis heute sind die vielen Lagerhäuser am schönen Kanal erhalten. Der Name Kurashiki heißt deswegen auch übersetzt „Stadt der Lagerhäuser“. Bevor wir durch das Städtchen spazierten gingen wir Mittagessen. In einem schönen Restaurant wurde uns ein sehr guter Lunch serviert.

Frisch gestärkt spazierten wir dem Kanal entlang auf dem kleine Gondeln fuhren. Viele kleine Handwerksbetriebe befanden sich auf beiden Seiten des Kanals. Kurashiki ist auch bekannt für die Herstellung von Jeans-Produkten.










Einige besichtigten den Achi Schrein auf einem Hügel, die anderen flanierten durch die Gassen des altertümlichen Stadtbezirks und schauten den Handwerkern zu bei der Tatami-Matten-Herstellung zu.





Im Anschluss fuhren wir mit dem Zug wieder zurück nach Okayama. Dort besuchten wir den Korakuen-Garten, einer der drei schönsten traditionellen Gärten Japans. Vom Bahnhof liefen wir etwa 20 Minuten zum Garten, der sich wirklich als sehr schön und weitläufig entpuppte. Das Wetter passte natürlich auch sehr gut.










Der Garten gefiel uns sehr gut und die Burg im Hintergrund machte uns neugierig. So spazierten wir zur Burg und besichtigten diese auch von Innen. Von oben hat man eine grandiose Aussicht auf die Stadt. Möblierungen hat es aber keine in der Burg nur Rüstungen und Waffen.







Am Abend durften wir dann das erste Mal alleine essen gehen. Das war schon eine Herausforderung, da die Bedienung nur sehr schlecht englisch verstand. Aber wir haben dennoch das Richtige bekommen. Teilweise sind vor dem Restauranteingang die Mahlzeiten aus Plastik ausgestellt, damit man sich bildlich vorstellen kann, wie das Essen aussieht. Nach dem Essen waren wir dann auch hundemüde und fielen in die bequemen Betten.






Am nächsten Morgen gab es eine leckeres Frühstück und dann ging die Reise weiter auf den Tempelberg Koyasan.

Dessert zum Frühstück.