
Von Kyoto fuhren wir frühmorgens los mit Zug und Bus nach Magome in die japanischen Alpen wozu wir etwa 3 Stunden unterwegs waren. Hier begann unsere Wanderung über den Magome Pass, die uns in 3 Stunden nach Tsumago bringen sollte. Gut hatten wir, wie auf der gesamte Reise, wieder herrliches, sonniges Wetter. Zuerst ging es bergauf durch das Dorf Magome, dann auf verschiedenen Wegen weiter aufwärts bis zum höchsten Punkt auf 790 m.ü.M. Danach ging es stetig bergab bis wir das Dorf Tsumago erreichten. Die Wanderung ist ein Stück (ca. 8 km) des alten Nakasendo Weges von Kyoto nach Tokyo.




















Die Gegend sah wirklich fast so aus wie bei uns in der Schweiz, mit Wiesen, Berge und Wälder, nur die Häuser sahen etwas anders aus. Der Weg war sehr gut ausgebaut und unterwegs konnte man in einem Teehaus kostenlos Tee bekommen. Hier hatten wir unseren Pick-Nick-Halt und dann ging es noch das restliche Stück weiter bis Tsumago.













Eine sehr schöne Wanderung, die uns bestens gefiel. Bären hatten wir keinen zu Gesicht bekommen. Unterwegs hatte es Glocken die man schlagen konnte, um die Bären zu vertreiben. In Tsumago angekommen konnten wir eine kleine Pause machen, danach mussten wir den Bus nehmen nach Nagiso. Hier stellte sich heraus, dass der Bus zu wenig Platz hatte für all die Wanderer, die hier mitfahren wollten. Der Buschauffeur lies nur so viele Leute einsteigen wie Platz war, dann schloss er einfach die Türen zu und fuhr davon. Die Hälfte unserer Reisegruppe hatte es nicht geschafft einzusteigen. Gut war noch eine andere Reiseleiterin von einer anderen Gruppe vor Ort, die einen zweiten Bus organisierte und so kam der Rest mit etwas Verspätung auch am Bahnhof Nagiso an. Vor hier aus ging es dann mit dem Zug weiter nach Matsumoto.







In Matsumoto übernachteten wir in einem traditionellen Gasthaus, einem Ryokan und zum Abendessen bekamen wir ein wunderbares Kaiseki-Dinner.



















Das Kaiseki-Dinner war so lecker und alles so schön präsentiert. Wir waren restlos begeistert. Die japanische Küche hat uns überzeugt, wir haben ausnahmslos sehr gut gegessen während den ganzen 3 Wochen. Danach konnte man noch in den Onsen und da wir sowieso müde waren von der Wanderung sind wir auch früh in die kuscheligen Betten auf den Tatami Matten. Wir hatten auch hier wieder sehr gut geschlafen. In diesem Ryokan hatten wir auch eine Toilette und Waschgelegenheit im Zimmer.
Am nächsten Morgen nach einem ebenfalls sehr guten und ausgiebigen Frühstück wurden wir mit einem Bus vom Ryokan zur schwarzen Krähenburg von Matsumoto gefahren. Hier konnten wir die sehr schöne Burg besichtigen.













Nach der Besichtigung dieser eindrucksvollen Burg gab es zur Stärkung in einem Restaurant eine Nudelsuppe, die auch sehr fein schmeckte. Danach sind wir in eine Samuraischule und durften eine Lektion die Schwerter schwingen. Zuerst waren wir etwas skeptisch aber dann hatte es doch Spass gemacht und war ganz amüsant.










Im Anschluss sind wir noch etwas durch Matsumoto spaziert, assen ein Eis und waren in einem Uhrenmuseum. Etwas später ging es weiter mit dem Zug und in einer Stunde trafen wir in Nagano ein.