St. Lucia
Heute heisst es wieder früh aufstehen, im Anckelmannsplatz frühstücken und bereits um 8:15 Uhr müssen wir beim Ausgang warten. Wir haben für heute einen Ganztagesausflug direkt gebucht bei Michael Mayer, einem ausgewanderten Wiener über Michael’s Ausflüge. Wir sind gespannt, was uns erwartet.
Am Treffpunkt werden wir schon erwartet und Eugene zugeteilt, der uns durch die Insel führt. Wir steigen in einen kleineren Bus und los geht die Reise. Wir fahren zuerst zum Aussichtspunkt Morne Fortune und dann Richtung Anse la Raye.

Unterwegs halten wir bei einer Bananenplantage und erfahren so einiges über diese Früchte und dürfen sogar eine Banane und Bananenketchup kosten. Eugene spricht sehr gut Deutsch und wir erfahren sehr viel Interessantes über St. Lucia.


Danach geht es weiter Richtung Süden in das Fischerdorf Anse la Raye. Dort können wir uns den Strand sowie die kleinen Marktstände ansehen und es hat eine öffentliche Toilette.




Leider ist es stark bewölkt, der blaue Himmel fehlt und stelleweise fallen ein paar Tropfen Regen.




Corona scheint hier etwas Anderes zu sein und der coole Typ hat keine Berührungsängste und verdient sich sein Geld mit Fotos mit Touristen.
Von Anse la Raye fahren wir zu einem Restaurant mit einer schönen Aussicht auf Soufrière und die bekannten Pitons. Hier bekommen wir Getränke und ein paar Snacks.


Nach dieser kurzen Pause mit wunderschöner Aussicht fahren wir weiter zum sogenannten Drive-in-Vulkan, den Sulphur Springs. Das sind heisse Schwefelquellenfelder. Hier erfährt man bei einer kurzen Filmvorführung die Entstehung des Vulkans, dann bekommt man bei einem Rundgang auf dem Gelände einen Eindruck davon, wie es unter der Erde brodelt, ganz zu schweigen vom schwefligen Duft der einen auf dem Rundgang begleitet. Aber doch sehr eindrücklich und spannend.



Nun fahren wir noch in den Diamond Botanical Garden und lernen etwas über die Pflanzen, welche auf St. Lucia wachsen. Wir können uns gar nicht sattsehen an den vielen schönen Blumen und Bäumen, welche bei uns höchstens als Zimmerpflanzen bekannt sind.







In dem Diamond Botanical Garden hat es auch einen Wasserfall und ein Mineralbad. Durch das mineralhaltige Wasser haben sich die Steine beim Wasserfall rosa verfärbt, was den Anblick speziell macht.




Sogar Kolibris haben wir hier gesehen. Nach dem Besuch dieses Gartens fahren wir wieder Richtung Castries zum Schiff. Unterwegs halten wir aber noch in einer Cassava Bäckerei um das speziell hergestellte Brot aus Maniokmehl zu verköstigen. Mit ganz einfachen Mitteln wird hier ein köstliches Brot, d.h. eher wie ein Cake, hergestellt.



Der letzte Halt ist der Aussichtpunkt auf die bekannte Marigot Bay. Ein sehr schöner Ausblick. Hier tummeln sich die Reichen und Schönen.

Nun geht es wieder zurück nach Castries zum Hafen und aufs Schiff. Der Ausflug hat uns sehr gut gefallen. Wir haben viel von der Insel gesehen und Eugene war ein sehr freundlicher Guide, der uns immer etwas über die Pflanzen oder die Gegend erzählen konnte. St. Lucia wäre eine Insel, auf der ich mir gut Ferien vorstellen könnte. Sie ist sehr abwechslungsreich und bietet Vieles, das entdeckt werden kann. Ein Tag ist definitiv zu wenig.
Zurück auf dem Schiff, gehen wir noch etwas Kleines essen und trinken und müssen uns nachher etwas ausruhen. Für Castries sind wir leider zu müde von den vielen Eindrücken und schauen uns die Stadt von oben, der Aussenalsterbar, an.

Den Abend verbringen wir wie immer mit Abendessen im Atlantik und nachher mit Spaziergang auf den Aussendecks.