Martinique
Am Sonntagmorgen treffen wir in Martinique ein. Martinique ist ein Aussende-partement von Frankreich und gehört demnach zur EU. Wir haben für die Erkundung der Inseln jeweils am Vormittag einen Ausflug gebucht und am Nachmittag wollen wir uns selbständig durch die Stadt in der das Schiff angelegt hat bewegen.

So ist für heute morgen zuerst der Ausflug „Vulkangeschichte in Saint Pierre und Rum“ bei welchem wir die Balata Kirche besichtigen, eine Rumdestillerie besuchen und die Ruinen von Saint Pierre ansehen, geplant. Diesen Ausflug haben wir über Tui-Cruises gebucht. Für den Nachmittag haben wir die Besichtigung der Stadt Fort-de-France angedacht. Der Ausflug startet am späten Vormittag, so dass wir wieder im Atlantik frühstücken.
Nach dem Frühstück besammeln wir uns in der Schau Bar und schon geht es los zu einem Ausflugsbus. Beim Ausgang wird uns Fieber gemessen zur Sicherheit, wegen Corona. Sobald alle im Bus sind geht es auch schon in rasantem Tempo los. Zuerst geht es auf einen nahegelegenen Hügel zur Balata Kirche, eine Nachbildung der Sacre Coeur von Paris.


Es ist Sonntag, die Kirche scheint gut besucht zu sein. Wir blicken nur kurz rein und sehen uns die Kirche von aussen an und die Aussicht auf Fort-de-France. Leider ziehen Wolken umher und es fängt an zu tröpfeln. Wieder zurück im Bus fahren wir weiter Richtung Norden durch die hügelige und grüne Landschaft zur Depaz Rumdestillerie.






Just in dem Moment wo wir aus dem Bus aussteigen fängt es an aus Kübeln zu regnen. Wir flüchten schnell in das Gebäude und suchen Schutz vor dem kurzen Schauer. Gut dass so ein Regenschauer in der Karibik schnell vorbei ist. Somit können wir nach 5 Minuten mit dem Rundgang beginnen und die Wolken haben sich verzogen. Wir sehen uns die Fabrik an, den Garten, das schöne Landhaus der Besitzer und das Lager. Nach dem Rundgang können wir den Rum degustieren.






Danach ist es nicht mehr weit bis nach Saint Pierre. Die Stadt wurde 1902 beim Ausbruch den Vulkans Mont Pélée durch eine 1000 Grad heisse Glutwolke zerstört. Wir besichtigen die Ruinen des ehemaligen Theaters. Danach fahren wir zu einem Aussichtspunkt.


Der Mont Pelée versteckt sich leider hinter einer Wolke. Das Meer sieht sehr schön aus. Nach diesem kurzen Halt fahren wir in zügigem Tempo zurück zum Schiff nach Fort-de-France.


Nach dem Ausflug sind wir nach 14:00 Uhr zurück und gönnen uns zuerst ein kleines Mittagessen im Tag und Nacht Bistro. Danach machen wir uns kurz frisch und es geht zu Fuss los um die Stadt Fort de France zu besichtigen.







Der Anlegeplatz mit der langen grünen Brücke ist gut gelegen um die Stadt zu erkunden. Leider ist am Sonntag alles geschlossen und es hat fast keine Menschen auf der Strasse. Wo sind die bloss alle? Wir kommen an der Schoelcher Bibliothek vorbei und am geköpften Denkmal der Kaiserin Josephine. Sie war beim Volk nicht beliebt, da sie die Sklaverei unterstützte, weshalb das Denkmal immer wieder beschädigt wird. Weiter geht es durch die farbigen Gassen zum Rathaus.



Wir kommen vorbei an der Kathedrale Saint Louis. Wie es aussieht sind alle Leute in der Kirche. Die Türen sind offen und man hört den Pfarrer predigen. Nach dem Rundgang laufen wir zurück zum Schiff. Die Restaurants und Läden sind alle geschlossen, so nehmen wir den Apéro auf dem Schiff in der Aussenalster-Bar und beobachten das Ablegen des Schiffes. Um 19:00 h geht es weiter Richtung Barbados. Das leckere Abendessen genehmigen wir uns wieder im Atlantik Restaurant und wie jeden Abend bummeln wir durchs Schiff und nehmen noch einen Schlummerbecher in einer der vielen Bars. Für den nächsten Tag haben wir einen Schnorcheltrip gebucht. Mal schauen wie das wird, wir waren noch nie schnorcheln.