Dominica
Heute gibt es wieder Frühstück im Anckelmannsplatz, da wir schon früh in der Schau Bar sein müssen für unseren Halbtagesausflug „mit dem Ruderboot auf dem Indian River“ welchen wir auch über Tui Cruises gebucht haben. Leider hat unser Schiff nicht in der Stadt Roseau am Hafen angelegt, sondern etwas ausserhalb an einem Containerhafen. Mit einem Mini-Bus und ca. 10 anderen Gästen geht die holprige und rasante Fahrt los in den Norden der Insel. Die meiste Zeit fahren wir dem Meer entlang. Dominica wurde erst 2017 von einem Hurrikan schwer getroffen. Dementsprechend ist die Strasse in schlechtem Zustand und es sind viele Baustellen auf der Route.








In der Bucht von Portmouth steigen wir in kleine Holzruderboote und gleiten dem Indian River entlang durch eine urwaldartige, faszinierende Landschaft. Die Natur sieht unberührt aus, überall zwitschern Vögel und es raschelt im Geäst. Nach etwa 20 Minuten kommen wir bei einer Jungelbar vorbei. Hier dürfen wir aussteigen und einen Rumpunsch verköstigen. Es gibt hier einen Garten mit vielen exotischen Blumen. Nach einem kurzen Aufenthalt steigen wir wieder in das Holzboot und werden zurück an die Anlegestelle gerudert. Von dort geht es mit dem Mini-Bus in zügigem Tempo wieder zurück zum Hafen in Roseau.











Der Ausflug hat uns gut gefallen. Dominica hat nicht die weissen Strände, dafür viel Vegetation. Eine grüne Insel mit Berge, Seen, Flüsse und Wasserfälle. Wir waren 2013 schon mal hier bei einer Kreuzfahrt und haben damals einen Ausflug in die Berge und zu einem Wasserfall gemacht. War auch ein sehr eindrückliches Erlebnis.
Nach einem kleinen Mittagessen, entschliessen wir uns die 2 km in die Stadt Roseau zu laufen. Es fällt auf, dass noch einige Häuser vom Hurrikan zerstört sind. In der Stadt besuchen wir das Rock Ruins Café, in dem wir schon 2013 waren. Ein amerikanisches Kreuzfahrtschiff liegt im Haupthafen und deshalb ist der Laden ziemlich voll. Wir genehmigen uns ein Getränk und laufen dann wieder durch die Gassen von Roseau zurück zum Schiff.






Der Abend verlief wie immer mit Apéro zum Ablegen des Schiffes, Abendessen im Atlantik und Spaziergang am Aussendeck. Für die Theatervorführungen hatten wir gar keine Zeit, da wir erst nach 8 Uhr zum Abendessen gegangen sind und es danach zu spät war für die Vorstellung. Wir haben ein einziges Mal hineingeschaut und es wurde wirklich ein gutes Programm geboten. Etwa 2 Mal war eine Vorstellung am Pool-Deck, da waren wir dann auch schauen. Wir haben es bei den warmen Temperaturen vorgezogen draussen zu sein und die Meeresbrise zu geniessen.