Curaçao
Frühmorgens treffen wir in Willemstad am Cruise Terminal von Curaçao ein. Für heute Vormittag haben wir einen kurzen Ausflug mit TUI Cruises gebucht „Impressionen von Willemstad und Umgebung“ mit Besuch der Chobolobo Likör Fabrik. Somit frühstücken wir schon nach 7 Uhr im Anckelmannsplatz und begeben uns dann zum Treffpunkt in der Schau Bar. Mit dem Bus geht es um die Stadt über die Königin Julianabrücke, von der wir eine schöne Aussicht auf Willemstad haben.


Wir fahren durch schöne Wohnquartiere zu einem Aussichtspunkt auf Spanish Water.


Anschliessend geht es weiter zur Chobolobo Fabrik. Diese stellt unter anderem den bekannten Blue Curaçao Likör her. Ja früher, als wir jung waren, haben wir ab und an mal einen Drink mit dem blauen Likör gemixt. Man konnte mit Orangensaft gemischt die „Grüne Witwe“ machen. Hat uns damals wahnsinnig gut geschmeckt. Heute ist er uns dann doch etwas zu süss. Aber die Besichtigung war trotzdem interessant. Vieles wird noch von Hand gemacht. Der Likör wird aus den Schalen der Bitterorange hergestellt.




Nach der Likördegustation fahren wir noch zum Fort Nassau. Von hier aus hat man eine schöne Aussicht auf Willemstad und Umgebung. Wobei die Umgebung aus sehr vielen Raffinerien besteht, nicht wirklich schön anzusehen.



Von hier geht es wieder zurück zum Schiff, sodass wir kurz nach 12:00 Uhr auf der Mein Schiff 2 sind und ein kleines Mittagessen zu uns nehmen. Für den Nachmittag haben wir uns vorgenommen Willemstad zu Fuss zu erkunden. Dazu laufen wir über die Königin Emma Brücke, die ganz schön schaukelt, in den Stadtteil Punda.








Willemstad gefällt uns sehr gut durch die schönen bunten Häuser und vielen Cafés und Geschäfte. Wir schlendern durch den Stadtteil, trinken etwas in einem Gartenrestaurant. Wir beobachten wie die Königin Emmabrücke geöffnet wird, um ein Schiff durchzulassen und laufen dann wieder zurück zu unserem Schiff, das am Kreuzfahrtterminal in Otrabanda angelegt hat.





Auf dem Weg zum Hafen sehen wir noch einen Leguan. Auf Curaçao hat es viele solche Kerlchen. Heute legen wir erst am späten Abend ab. Der nächste Hafen, Bonair, ist nicht weit weg.










Wieder lassen wir uns im Atlantik Klassik von einem sehr leckeren Abendessen verwöhnen.
Mittlerweile haben wir durch die Medien erfahren, dass sich das Corona Virus in Europa und Amerika stark verbreitet. Einzelne Häfen in der Karibik lassen keine Schiffe mehr anlegen, aus Angst vor den Touristen aus Europa. Etwas mulmig wird uns schon zumute, zumal von Seiten der Reederei hören wir noch nichts. Es wird noch munter gefeiert und bis jetzt konnten wir die Reise planmässig durchführen. Wir sind gespannt wie es weitergeht.