Ostkaribikkreuzfahrt Mein Schiff 2

Die Mein Schiff 2

Ende Februar 2020 begeben wir uns auf eine Kreuzfahrt in die Karibik mit der Mein Schiff 2 von TUI Cruises. Startpunkt ist La Romana in der Dominikanischen Republik. Wir fliegen von Zürich aus nach München und von dort nach La Romana. Die Flüge haben wir über TUI-Cruises gebucht – zum Glück – werden wir später noch feststellen.

Auf der Reise werden wir folgende Inseln besuchen:

unsere Reise durch die Ostkaribik

Martinique

Die Karibikinsel, die zu Frankreich gehört

Barbados

Schnorcheln mit Schildkröten

Antigua

Ausflug zum Aussichtspunkt Shirley Heights

Dominica

Bootsfahrt im Indian River

St. Lucia

Ausflug zu den Pitons, Drive-In-Volkano und Botanischen Garten

Grenada

Rundfahrt auf der Gewürzinsel und Grand Anse Beach

Curaçao

Chobolobo-Likörfabrik und Willemstad

Bonaire

Schnorcheln mit der Sea Cow

Aruba

Inselrundfahrt und baden am Eagle Beach

Anreise

Wir freuen uns schon sehr auf die Reise, Corona ist Ende Februar zwar schon Thema aber es herrschen noch keine Restriktionen. Also geht es am 28.02.2020 los und wir fliegen in die Dominikanische Republik.

Nach ca. 12 Stunden Flug kommen wir abends um ca. 19:00 Uhr in La Romana an. Wir werden mit Bussen zum nahegelegenen Hafen gefahren. Bei der Einreise müssen wir lediglich einen Gesundheits-Fragebogen ausfüllen und wir werden gefragt, ob wir vor der Reise China, Iran oder Italien besucht haben. Das Check-in verläuft recht schnell und die Eingangskontrolle in den Bauch des Schiffes geht auch zügig voran.

Endlich, wir sind auf dem Schiff und die Reise kann losgehen. Wir hatten die damals noch mögliche Flexkabine Balkon gebucht, d.h. die Kabine wird von der Rederei zugeteilt, nur die Kategorie, d.h. Innen-, Aussen- oder Balkonkabine kann man buchen. Der Preis war gegenüber einer „Wunschkabine“ äusserst günstig, weshalb wir uns auf das Risiko einliessen. Wir hatten Glück und bekamen eine superschöne Balkonkabine auf Deck 9 mit prächtiger Aussicht. Alles richtig gemacht. Leider gibt es diesen Tarif nicht mehr. Es gibt zwar ein ähnliches Modell aber dieser ist nicht immer verfügbar.

Wir beziehen unsere schöne Balkonkabine und dann stossen wir auf die Reise an in der Aussenalsterbar, die zu unserer Lieblingsbar wurde auf dieser Reise, da sie im Freien ist. Erst noch eine Rettungsübung, kurz etwas essen und dann fallen wir auch schon müde in die Betten. Die Anreise war lang, Zeitverschiebung ist auch nicht zu unterschätzen, aber zum Glück ist der 1. Tag ein Seetag und wir können es gemütlich angehen.

Seetag & Schiffsrundgang

Den ersten Morgen schlafen wir erstmal aus. Wir frühstücken im Atlantik Klassik, da dort ebenfalls ein Buffet zum Frühstück gerichtet wird. Das Ambiente gefällt uns hier besser als im Selbstbedienungsrestaurant Anckelmannsplatz. Anschliessend besichtigen wir das Schiff, alle Restaurants, Bars, Pool, Theater, Disco, Ladenzeile, Fitness, Wellnessbereich – es ist unglaublich was da so alles auf dem Schiff ist. Eine schwimmende Stadt. Es gibt viele Bereiche, wo man sich zurückziehen kann und fast alleine ist, obwohl das Schiff ca. 2800 Passagiere beherbergt. Aber ein ruhiges Plätzchen findet sich immer.

Beim Rundgang sieht es aus, als ob wir alleine auf dem Schiff sind, aber keine Angst die Leute sind alle auf den Aussendecks auf den Sonnenliegen. Nach den Wintertemperaturen zu Hause kein Wunder, hier hat es fast 30 Grad.

Nachdem wir das Schiff innen inspiziert haben, begeben wir uns noch nach draussen. Vor allem die Aussenpromenade auf Deck 5 hat es uns angetan. Hier kann man sogar aussen über Treppen auf Deck 6 ganz nach vorne zum Bug spazieren.

Auch hier hat es überall Aussensitzplätze und vereinzelt Liegestühle sowie Sitzgelegenheiten der verschiedenen Restaurants auf Deck 5. Wirklich schön gemacht, gefällt uns sehr gut.

Das Pooldeck besticht mit seiner spektakulären Jogging- und Spazierbahn, die über 2 Stockwerke führt. Genügend Liegestühle über 2 Stockwerke verteilt, ein grosser Pool und ein Kleiner runden das Angebot ab. Hier findet sich auch an Seetagen ein freier Platz.

Dank der Balkonkabine kann man das Meer auch vom Zimmer aus geniessen, wenn es am Pooldeck zu trubelig wird.

Während der Schiffsbesichtigung kommen wir bei den Restaurants vorbei, dort werden Degustationen aus der Küche angeboten. Natürlich muss man da probieren. Danach habe ich noch einen Termin im SPA. Der Wellness-Bereich ist auch sehr schön gestaltet. In der Sauna hat man auch einen Aussenbereich mit Liegestühlen ganz vorne am Bug.

Anschliessend ist es schon wieder Zeit für ein kleines Mittagessen. Unser ältester Sohn, der uns auf dieser Reise begleitet, möchte unbedingt den Döner probieren. Also ab zum Bosporus-Grill, der sich am Pooldeck befindet. Gar nicht so übel, schmeckt ausgezeichnet.

Am Nachmittag lümmeln wir auf den Liegestühlen im Schatten herum und gönnen uns noch ein super leckeres Bruno Gelato. Dann ist es schon bald wieder Zeit für den Apéro in der Aussenalsterbar. Die Bar ist immer sehr gut besucht, ein Platz zu finden ist gar nicht so einfach. Es gibt ein kleines Buffet mit warmen und kalten Tapas. Oberhalb der Aussenalster ist die Hohe Luft Bar, auch die haben wir oft genutzt.

Danach heisst es umziehen fürs Abendessen. Wir sind zum Abendessen immer ins Atlantik Klassik oder Atlantik Mediterran gegangen, mit einer Ausnahme wo wir im Surf & Turf Steakhouse gegessen haben. Das Essen im Atlantik hat uns immer ausgezeichnet geschmeckt, es war sehr abwechslungsreich, sehr schön angerichtet und wir haben immer einen Platz bekommen zu Dritt. Ein einziges Mal war der Andrang so gross, dass wir etwas warten mussten auf einen freien Tisch.

Nach dem sehr leckeren Abendessen ist noch ein Spaziergang über das Pooldeck angesagt. Es gibt auch Abendunterhaltung verschiedenster Arten. Pool Party, Theater, Disco, an verschiedenen Bars gibt es Live Musik, auch klassische Musik, Chanson. Man kann durch das ganze Schiff spazieren und sich irgendwo hinsetzen, wo einem die Unterhaltung zusagt. Wenn man keine Unterhaltung möchte gibt es auch Bars wo keine Musik spielt und sogar den Ruhepol, wo gar nichts läuft und man was lesen kann und fast allein ist. Da natürlich in der Karibik Sommerfeeling herrscht und laue Nächte einem förmlich raustreiben, befinden sich die meisten Passagiere auf den Aussendecks und Aussenbars. Wir haben noch eine Ginverkostung gebucht, welche im Esszimmer, dem Bezahlrestaurant zu hinterst im Schiff, stattfindet. Die Vorführung ist sehr interessant, wir haben viel über Gin erfahren und verschiedene Tonics dazu probiert.

Danach ist für heute Schluss, morgen müssen wir früh raus.